Tonerpulver oder Tonerstaub wird am häufigsten in Kopiergeräten und Printern eingesetzt und ist mit der Tinte für einen Tintenstrahldrucker vergleichbar. Der Toner ist also ein Farbstoff. Hier noch einen kleinen Tipp für den Druckererwerb: Einen guten Laserdrucker entdecken Sie am Besten dann, wenn Sie sich einen Druckertest |anschauen, und dadurch die unterschiedlichen Modelle gegenüberstellen. Je nach Anforderung müssen Sie den für Sie richtigen Printer auswählen.
Der in Kopierern und Druckern eingesetzer Farbstoff wird Toner genannt. Der Toner setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:
- Harzpartikel, um den Toner auf dem Papierblatt fokusieren zu können,
- Farbpigmente und Metalloxide, welche für die elektrostatische Ladevorgang notwendig sind, sowie Trennmittel, z.B. Feinstaube aus Siliciumdioxid.
Es wird ein breites Spektrum hoher Erfordernise an den Toner gestellt. Diesbezüglich gehört das Erfüllen steigender Zukunftserwartungen an ein qualitativesDruckergebnis mit einer geringen plastischen Auftragung schwarzer und feiner Graduierung ohne Schmutz, Auch soll der Toner (mit Ausnahme der Fixierwalzen des Gerät selbst) auf vielen Materialien kleben können. Bei der Aktivierung soll gewahrleistet werden, dass die Konsistenz des Toners bis zur Anwendung unveränderlich bleibt und technische Anforderung des Apparates erfüllt werden.
Je nach Ansprüchen kommen unterschiedliche Typen des Toners zum Einsatz:
Einkomponententoner
Einkomponententoner werden in beinahe allen Systemen verwenden, bei denen, deren der Toner ein Modul der Kartusche ist, welche als gesamte Komponenteausgetauscht werden kann. Ein enormer Vorzug liegt einfach darin, dass nur ein Austausch einer einzigen Kartusche zur Wartung erforderlich ist. Zu weiteren Pluspunkten zählt, dass die dichte Einheit vor starker Schmutzwirkung des Toners behütet, aus welchem Grund der Einkomponententoner der meist-vertriebene Tonertyp ist.
Diesem Nutzeffekt entspricht jedoch auch ein wesentlich hoher Preis im Vergleich zu anderen Tonerarten, da hier ein teuerer Entwickler als beim Zweikomponententoner erforderlich ist. Dies liegt darin, dass der Entwickler eine Komponente mit dem Toner bildet und somit ebenfalls auf das zu bedruckende Papierblatt aufgetragen wird, wobei eine höhere Gefahr besteht, dass die Färbemittel durch ihn verfälscht wird.
Zweikomponententoner
Ebenso wie der Name besagt, bestehen solcher Typ des Toners aus 2 verschiedenen Elementen zusammen, dem Toner und dem Entwickler. Der hierbei verwenden Entwickler setzt sich meist aus empfindlichen Eisenpartikeln zusammen. Diese werden nicht verbraucht, weil sie keineswegs auf das Papierblatt aufgetragen werden. Größter Pluspunkt besteht darin, dass der Entwickler kein extra Kennzeichen besitzen muss und auf Grund seiner Bescheidenheit ausgefallen günstig ist. Wegen der ziemlich schwierigen Bauart rechtfertigt sich der Arbeitseinsatz des Zweikomponententoners jedoch erst bei größeren Gerät, wie Kopiergeräten oder Druckmaschienen.
Beim Flussigtoner sind die Farbpartikel möglichst fein in der sogenannten Transferflüssigkeit verteilt.
Diese Dispersion wird von einer belichteten Spule aufgenommen, welche sich umdreht, wobei keine nachträgliche Fixierung von Nöten ist. Der Nutzen solcher Technik liegt darin, dass die Struktur der Druckerzeugnisse um einiges höher ist, denn die Partikel des Toners teils eine Größe aufweisen. Solche Technologie kommt z.B. bei Druckmaschinen Hawlett Packard vor.
Generell lässt sich die Auftragung des Tonerteilchens auf Papierblatt so erklären, wie bei dem Flussigtoner beschrieben wird. Zunächst einmal nimmt die belichtete Spule Tonerteilchen auf und daraufhin gibt sie durch Energie diese ans laufende Papier ab, da diese stärker als Photoleitertrommel geladen ist. Im nächsten Schritt werden die Tonerteilchen in Elektrofotografie von der Heizwalze an das Papierblatt festgeschmolzen.
Genauso kann der Toner mit Hilfe von Hitze wiederholt abgelöst werden,beispielsweise bei der Übermittlung auf Shirts, Metallplatten und kupferkaschierte Platinen mittels eines Bugeleisens. Das wird dannTonertransfermethode genannt. Dabei wird spezielle Folie oder Papiere als Träger verwendet.